Sonntag, 25. September 2016

Rezension: Harry Potter und das verwunschene Kind

Vorab muss ich eins sagen: Ich habe das Buch bereits letzten Monat auf Englisch gelesen, veröffentliche meine Rezension aber erst jetzt, weil ich niemanden spoilern wollte.
Meine Rezension bezieht sich damit hauptsächlich auf die englische Ausgabe, vieles dürfte aber auch auf die deutsche Aufgabe zutreffen.

Orginaltitel: Harry Potter and the Cursed Child

Autor: J.K. Rowling, John Tiffany & Jack Thorne

Verlag: Little Brown, UK

Preis: 19,99 Euro (ich habe das Buch in einer deutschen Buchhandlung gekauft)

Genre: YA, Fantasy

Orginalsprache: Englisch

Veröffentlichung: 31. Juli. 2016

Seitenzahl: 327

Worum es geht:
Es war nie leicht, Harry Potter zu sein - und jetzt, als überarbeiteter Angestellter eines Zaubereiministeriums, Ehemann und Vater von drei Schulkindern, ist sein Leben nicht gerade einfacher geworden. Während Harrys Vergangenheit ihn immer wieder einholt, kämpft sein Sohn Albus mit dem gewaltigen Vermächtnis seiner Familie, mit dem er nichts zu tun haben will. Als Vergangenheit und Gegenwart auf unheilvolle Weise miteinander verschmelzen, gelangen Harry und Albus zu einer bitteren Erkenntnis: Das Dunkle kommt oft von dort, wo man es am wenigsten erwartet.
[Quelle: Verlag]

Was ich über ... denke:

... die Geschichte und die Welt...:
Ich war einfach überglücklich, endlich wieder mit einem neuen Abenteuer nach Hogwarts zurück kehren zu können.
Zu der Geschichte muss ich vor allem eins sagen: Sie ist bei weitem nicht so aktiongeladen und weitreichend, wie in den anderen Harry Potter Bänden. Wer im Prinzip wirklich einen "richtigen" achten Band erwartet, der wird hiervon enttäuscht sein.
Wenn man es aber, und das habe ich, als das sieht was es ist, nämlich ein Skript, dass genau so auf eine Bühne gebracht werden soll (bzw. auch wurde) der wird sicherlich seinen Spaß daran haben.
Ich hatte ihn jedenfalls ^^

.. die Charakter...:
Auch hier sollte man nicht die detailreichen Beschreibungen erwarten, die es in den anderen Büchern mehr als genug gab. 
Bei den Charakteren verhält es sich genauso, wie mit der Story: man muss sie als das sehen, was sie sind, Figuren in einem Theaterstück, wo vieles dann durch das übertragen wird, was die Schauspieler auf der Bühne daraus machen.
Mir haben sowohl Albus als auch Scorpius als Charaktere wirklich gut gefallen.
Mit Albus konnte ich wirklich gut mitfühlen. Er hat den großen Druck, in die Fußstapfen seines Vaters und auch seines älterne Bruders steigen zu müssen und fühlt sich damit alles andere als wohl. Deshalb sieht er es auch al seine Aufgabe an, eine bestimmte Person retten zu müssen, um sich selbst und allen anderen etwas zu beweisen.
Das er das eigentlich gar nicht muss, wird ihm dabei leider erst viel zu spät klar.
Scorpius hat mich unglaublich an Hermine erinnert. 
Was mir tatsächlich sehr gut gefallen hat.
Auch er kommt nicht immer so 100%-ig damit klar er selbst zu sein, da er doch ganz anders als sein Vater ist und so gar nicht in das typische Slytherin Bild reinpasst. 
Was mri auch sehr gut gefallen hat, sind die Charaktere des Trios und von Draco. Es wirkt einfach wirklich so, wals wären die vier einfach nur erwachsen geworden und nicht, als wären es völlig andere Charaktere, was durchaus schonmal passieren kann, wenn man Charaktere so einen Alterssprung machen lässt.

Was mir am besten gefällt:
Zum einen war ich einfach überglücklich wieder in die Welt abtauchen zu können. Zum anderen hat es einfach unglaublich viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Klar ist es nicht das altbekannte Harry Potter meiner Kindheit, dennoch habe ich mich sehr in diese Zeit zurück versetzt gefühlt.
Außerdem konnte ich mir das, was beschrieben war, immer sehr gut als Thaterstück auf der Bühne vorstellen.

Was mir nicht gefallen hat:
Nichts, wie könnte es auch, es ist schließlich Harry Potter! 

Bewertung:

                                                             5 von 5 Sternen

Zum einen ist es Harry Potter und für mich ist es dahrer fast unmöglich es nicht zu lieben. Zum anderen hat es mir aber auch einfach wirklich gut gefallen, was wahrscheinlich vor allem daran liegt, dass ich 1. von vorneherein nicht die Erwartung hatte, dass es so ist wie die anderen Harry Potter Bände und 2. hab ich die ganze Zeit im Hinterkopf behalten, dass es das Skript zu einem Theaterstück ist und das ist, meiner Meinung nach, wirklich wichtig.
Wir würden Shakespeare's Romeo und Julia schließlich auch nicht wie einen Roman behandeln (und bewerten) ;)
 


On my Currently Reading Shelf #16

Hier kommt wieder mein wöchentliches Update zu den Büchern, die ich momentan lese.

1. In einer anderen Welt von Jo Walton.

Morwenna ist auf der Flucht vor der Erinnerung an den Tod ihrer Zwillingsschwester. Nun muss sie auch noch ihre Heimat, das märchenhafte Wales, verlassen und damit ihre einzigen Freunde. In einem Mädcheninternat hofft sie, wieder zu sich selbst zu finden, doch die Schülerinnen machen es ihr alles andere als einfach. Verzweifelt greift Morwenna daher zu der Magie, die sie seit ihrer Kindheit begleitet, und zu ihren Büchern. Denn diese öffnen Tore zu anderen Welten – und das nicht nur im übertragenen Sinne …
[Quelle: Verlag]

Momentan bin ich auf Seite 325 von 416, werde es also auf jeden Fall noch heute Abend beenden. Leider konnte es mich bisher nicht wirklich überzeugen.




 2. Begin Again von Mona Kasten.

Neuer Name, neue Frisur, neue Stadt: Hunderte Meilen von ihrer dunklen Vergangenheit entfernt will die junge Studentin Allie Harper noch einmal ganz von vorne beginnen. Alles, was ihr für den Neuanfang noch fehlt, ist ein WG-Zimmer. Als sie auf den unverschämt attraktiven Kaden White trifft, ist ihr klar: Dieser Kerl mit seinen Tattoos und der mürrischen Art ist so ziemlich der Letzte, mit dem sie sich eine Wohnung teilen will. Doch als alle Stricke reißen, bleibt Allie keine andere Wahl. Kaden, der eigentlich auf keinen Fall eine weibliche Mitbewohnerin haben wollte, stellt sofort Regeln fürs Zusammenleben auf: keine Gefühlsduselei und schon gar keinen Körperkontakt! Zunächst kein Problem, doch mit der Zeit kommen sich die beiden näher – und irgendwann weiß Allie nicht mehr, ob sie seine Regeln noch einhalten kann ...
[Quelle: Verlag]

Bisher bin ich auf Seite 266 von 496. Das heißt ich habe bisher die ersten beiden Abschnitte für die Leserunde auf der Seite der Bastei Lübbe Lesejury gelesen. Abschnitt 3 und 4 folgen dann im Oktober.

Wenn ich In einer anderen Welt beendet habe, werde ich mit einem dieser beiden Bücher beginnen:
1. Die Töchter der Tuchvilla von Anne Jacobs.
2. Als unsere Herzen fliegen lernten von Iona Grey.

Donnerstag, 22. September 2016

Rezension: Plötzlich Banshee

Vielen Dank an den Piper Verlag, der mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Autor: Nina MacKay

Verlag: IVI (Piper)

Preis: 15 Euro

Genre: YA, Fantasy

Orginalsprache: Deutsch

Veröffentlichung: 01. September. 2016

Seitenzahl: 400




Worum es geht:
Alana ist eine Banshee, eine Todesfee der irischen Mythologie. Sie sieht über dem Kopf jedes Menschen eine rückwärts laufende Uhr, die in roten Ziffern die noch verbleibenden Monate, Tage, Stunden und Minuten seiner Lebenszeit anzeigt. Da Banshees in dem Ruf stehen, Unglück zu bringen, bleibt sie lieber für sich. Allerdings gestaltet sich das gar nicht so einfach, denn Alana kreischt automatisch in bester Banshee-Manier wie eine Sirene los, wenn ihr ein Mensch begegnet, der in den nächsten Tagen sterben wird. Doch dann tauchen in Santa Fe mehrere Leichen auf, die Alana ins Visier des attraktiven Detectives Dylan Shane geraten lassen. Kann sie das Geheimnis der dunklen Sekte lüften, die scheinbar magische Wesen sammelt? Und werden sowohl Detective Shane als auch ihr bester Freund Clay den Kontakt mit Alana überleben?
[Quelle: Verlag]

Was ich über ... denke:

... die Geschichte...
Die Story hat mir super gut gefallen.
Nicht nur deshalb, weil so viel, hauptsächlich irische, magische Wesen darin vorkamen, die mich schon immer fasziniert haben, sondern weil sie von vorne bis hinten unterhaltsam, spannend und lustig war.
Ich habe das Buch innerhalb von einem Tag durchgesuchtet, weil ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte, außer wenn ich dazu gezwungen wurde.

... die Personen...:
Alana war mir vom ersten Moment an mega sympatisch. Sie ist selbsbewusst, kann sich gut durchsetzten und setzt alles daran ihre Ziele zu erreichen.
Gleichzeitig ist sie aber auch unglaublich tollpatschig und scheint das Unglück magisch anzuziehen.
Nicht zu vergessen die Tatsache, dass sie eine Banshee ist und schonmal öfter loskreischt, wenn jemand in ihrer Umgebung bald sterben wird.
Auch wenn das ganze Unglück und die Tatsache, dass sie eine Banshee ist, ihr Leben alles ander als einfach machen, versucht sie doch immer das Beste draus zu machen.
Sie beschützt die Menschen (und Wesen) die ihr wichtig sind und würde alles dafür tun sie zu retten.
Auch Clay und Dylan mochte ich sehr gerne. Beide sind auf ihre Art unglaublich interessant und könnten doch unterschiedlicher nicht sein. 
Clay hat Glück ohne Ende, kennt Alana seit sie beide Babys sind und ist ihr bester Freund. Er ist meistens gut drauf und
Dylan ist verschlossen und fast schon grießgrämig. Er hängt sehr an seinem jüngeren Bruder und nimmt seinen Job sehr ernst.
Erst nach und nach merkt man, dass hinter der harten Schale ein weicher Kern versteckt ist.

Was mir am besten gefällt:
Ich liebe die Story, die Charaktere, den Schreibstil... einfach ALLES! Ich habe selten ein Buch gelesen, dass mich von den ersten paar Seiten an sooo gefesselt hat, dass ich es nicht mal zum Essen aus der Hand legen wollte.
Es war einfach unglaublich lustig und spannend und dieses Ende hätte ich nie erwartet. Ich hätte echt nicht gedacht, dass eine gewisse Person so unglaublich böse, bzw. eigentlich eher egoistisch, ist.

Was mir nicht gefällt:
Nichts

Bewertung:

               Ich würde ja 10 von 5 Sternen vergeben, wenn das ginge, aber da das nach meinem System nicht geht, gibt es "nur" 5 von 5 Sternen.

Ich liebe dieses Buch einfach und kann es daher nur jedem empfehlen!

Mein Lieblingszitat ist übrigens dieses: "Völlig unbeeindruckt hob Rider seinen Goldfisch in der Salatschüssel auf. >>Mir wird das hier zu kindisch. Komm, Nemo, wir gehen<<"
 
Hier findet ihr das Buch auf der Verlagsseite: Plötzlich Banshee
Und hier auf Amazon: Amazon
 
 

Mittwoch, 21. September 2016

My Favs: KPop - Part 1: VIXX

Nachdem ich das Thema Serien und Filme schon abgehakt habe, was das Thema meine Favoriten angeht, kommt hier ein weiters, für mich sehr wichtiges Thema: KPop - meine absolute Lieblingsmusik!
Ich werde euch jetzt nach und nach meine 6 Lieblingsgruppen vorstellen.
Den Anfang macht: VIXX



Der 6 Mitglieder der Boyband wurden unter 10 bei einer Art Survival Show gecastet.
Die Zuschauer entschieden nicht nur über die Mitglieder, sonden auch über den Bandnamen.

VIXX ist ein Akronym für Voice, Visual, Value in Excelsis. Das zweite X wurde aus visuellen Gründen hinzugefügt.

Die 6 Mitglieder der Band sind:
N (Vocal,  Lead Dancer, Leader)
Leo (Main Vocal)
Ken (Main Vocal)
Ravi (Main Rapper, Lead Dancer)
Hongbin (Vocalist, Face of the Group, Lead Rapper)
Hyuk (Vocalist, Main Dancer, Maknae)


Am 24. Mai. 2012 machte die Band ihr Debüt mit dem Song "Super Hero".
VIXX steht seit ihrem Debüt bei Jellyfish Entertainment unter Vertrag.

Allgemein ist VIXX als sogenannte "Concept" oder "Performance" Group bekannt. Musik, Texte,  Choreographie und der gesamte Auftritt erzählen eine Story oder habene in bestimmtes Konzept.

Diskografie:

  • Super Hero (Single Play) Erscheinungsdatum: 24. Mai. 2012
  • Rock Ur Body (Single Play) Erscheinungsdatum: 14. August. 2012
  • On an On (Single Play) Erscheinungsdatum: 17. Januar. 2013
  • Hyde (Extende Play) Erscheinungsdatum: 20. Mai. 2013
  • Jekyll (Extende Play - erweiterte Version von Hyde) Erscheinungsdatum: 31. Juli. 2013
  • Voodoo (Studio Album) Erscheinungsdatum: 25. November. 2013
  • Eternity (Single Play) Erscheinungsdatum: 27. Mai. 2014
  • Error (Extende Play) Erscheinungsdatum: 14. Oktober. 2014 
  • Boys Record (Single Play - Special Single Album) Erscheinungsdatum: 24. Februar. 2015
  • Chained Up (Studio Album) Erschienungsdatum: 10. November. 2015
  • Zelos (Single Play)  Erscheinungsdatum: 19. April. 2016
  • Hades (Single Play) Erscheinungsdatum: 12. August. 2016
In der Liste sind die Japanischen Realeses NICHT mit drin.

Mein Bias: 
Ein Bias ist das Mitglied einer Gruppe, dass man, aus welchen Gründen auch immer, am liebsten mag.
Bei VIXX ist das in meinem Fall Leo <3

Meine Eindrücke: Hörbücher

Das Thema Hörbücher wird in letzter Zeit irgendwie immer beliebter. Ist ja eigentlich auch ganz praktisch, sein Buch überall mit hin nehmen zu können und selbst dann zu hören, wenn man eigentlich kein Buch lesen könnte.
Anfangs war ich der festen Überzeugung, dass Hörbücher rein überhaupt nichts für mich sind.
Dann kamm Amazon mit seinem tollen Angebot für drei Probemonate und damit drei Hörbücher, die man sich kostenlos hören konnte und auf einmal war ich mir nicht mehr ganz sicher, ob Hörbücher vielleicht nicht doch etwas für mich sind.
Inzwischen habe ich einige Hörbücher gehört bzw. angefangen.
Unter anderem: Infernale, Selection, Throne of Glass, Lady Midnight...
Komplett gehört habe ich genau eines. Was vielleicht daran lag, dass Infernale als Hörbuch nicht allzu lang war und ich es dadurch recht schnell bei einer meiner "Ich-räum-jetzt-mein-ganzes-Zimmer-auf-und-um" durch gehört hatte.
Die anderen habe ich alle an irgendeinem Punkt abgebrochen.
Früher oder später sind mir die meisten Sprecher einfach total auf die Nerven gegangen. Und wenn es nicht die Sprecher waren, dann hat es mir einfach zu lange gedauert, weil ich, wenn ich das Buch selber lesen würde, wesentlich schneller wäre.
Nehmen wir z.B. mal Lady Midnight als Beispielt. Das Hörbuch dauert knapp 23 Stunden - ziemlich lange also. Die deutsche Ausgabe des Buches hat etwas über 800 Seiten - bei meinem normalen Lesetempo, was etwa 100 Seiten pro Stunde entspricht, hätte ich das Buch als in 8,5 vielleicht 9 Stunden durchgelesen. Damit wäre ich beim Lesen um einige schneller.
Ich hab das Hörbuch nach etwas über 4 Stunden abgebrochen, da hatte ich grade mal so um die 100 Seiten gehört und war genervt. Vom Sprecher, von dem langsamen Tempo und davon, dass ich, wenn ich selbst lesen würde, schon wesentlich weiter gewesen wäre.
Ähnlich ging es mir mit den meisten anderen Hörbüchern auch.
Damit habe ich für mich eines festgestellt: Sosehr Hörbücher auch gehypt werden, für mich sind sie nichts. Ich werde auf jeden Fall lieber bei meinen "normalen" Büchern bleiben.
Aber ich muss auch sagen, dass ich die Idee für Hörbücher an sich gar nicht mal so schlecht finde, wenn man einen recht eintönigen Bürojob hat, auf den man sich nicht so mega konzentrieren muss, dann sind sie sicher perfekt, aber für mich sind sie einfach nichts.